Gewalt und Drohungen gegen christliche Flüchtlinge


 Themenbild. Flüchtlingslager Zaatari, Jordanien. Bild: AP AFP Pool watson.ch
Themenbild. Flüchtlingslager Zaatari, Jordanien.
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Die christliche Hilfsorganisation Open Doors schlägt Alarm: In Aufnahmeeinrichtungen würden christliche Flüchtlinge von muslimischen Flüchtlingen und Sicherheitspersonal drangsaliert und bedroht

Von Thomas Pany | TELEPOLIS

Am häufigsten werden Beleidigungen genannt, von 96 Personen. Dann Körperverletzungen, von 86 Personen. Schließlich auch Todesdrohungen (73 Personen). Die Schilderungen der Drangsale umfasst Spucken , Beleidigungen wie Hure, Beiseitedrängen bei der Essensausgabe, Schläge, Schubsen, andere körperliche Übergriffe („Herabreißen von Anhängern mit einem Kreuz“) und auch sexuelle Belästigung. Beklagt werden Diebstahl Essen, aber auch von Fahrrädern, Schikanen durch Wecken in frühesten Morgenstunden mit einem überlauten Muezzinruf, Dauerbeschallung durch laute religiöse Musik und/oder Gebete. „Drei von vier Befragten berichteten von mehrfachen Übergriffen.“

Das alles zusammen ergebe ein Klima der „Angst und Panik“ unter den christlichen Flüchtlingen, die zusammen mit muslimischen Flüchtlingen in Aufnahmeeinrichtungen untergebracht sind, sagt Markus Rode. Rode (CDU) ist Mitglied der Unionsfraktion im Bundestag und Geschäftsführer des christlichen Hilfswerks Open Doors. Die eingangs erwähnten Zahlen stammen aus einer Open-Doors-Studie zu „religiös motivierten Übergriffen gegen christliche Flüchtlinge in Deutschland“.

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