Austria: Grüne fordern Verbot von Lebensschutz-Vorträgen an Schulen


Wien: Nationalratsabbeordnete der Grünen stellten parlamentarische Anfrage: „Welche Maßnahmen werden angedacht, um das Abhalten von ‚Lebensschutz‘- Workshops im Rahmen des Religionsunterrichts zu unterbinden?“

Von Jutta Graf | kath.net

Parlamentarier Walser und Co sind verärgert. Ein Redeverbot an Schulen für den Verein „Jugend für das Leben“ ist immer noch nicht in Sicht. Die „gefährlichen“ Vorträge der Altersgenossen sind ansprechend und anschaulich. Eine Ablehnung der Abtreibung könnte die Folge sein.

Im April hat der grüne Nationalratsabgeordnete Harald Walser gemeinsam mit seiner Kollegin Berivan Aslan sowie „Freundinnen und Freunden“ eine parlamentarische Anfrage an Ministerin Gabriele Heinisch-Hosek gestellt: „Welche Maßnahmen werden angedacht, um das Abhalten von ‚Lebensschutz‘- Workshops im Rahmen des Religionsunterrichts zu unterbinden?“ Diese und ähnliche Fragen soll die Ministerin bis 13. Juni beantwortet haben.

Seit 20 Jahren halten die Jugendlichen des Vereins mit Erfolg Vorträge in Schulklassen. Sie zeigen auf, dass es sich beim ungeborenen Kind um einen Menschen handelt, der es verdient, mit Liebe und Würde behandelt zu werden. Sie sprechen über die gängige Praxis der Abtreibung, über die Abtreibungsfolgen und erarbeiten mit den Schülern mögliche Alternativen. Die Schüler-Rückmeldungen sind durchwegs positiv.

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