Fortsetzung des Detmolder Auschwitz-Prozesses könnte sich verzögern


Überraschende Entwicklung im Detmolder Auschwitz-Prozess: Die Nebenkläger stellen einen Befangenheitsantrag gegenüber den Richtern. Wird dem Antrag stattgegeben, könnte sich der Prozessverlauf erheblich verzögern.

evangelisch.de

Im Detmolder Auschwitz-Prozess haben Anwälte der Nebenkläger einen Befangenheitsantrag gegen die Richter gestellt. Über diesen Antrag muss jetzt entschieden werden, wie ein Gerichtssprecher am Freitag sagte. Wird dem Antrag stattgegeben, werde der Prozess zunächst ausgesetzt. Bei einer Ablehnung werde das Verfahren voraussichtlich wie geplant in einer Woche fortgesetzt. (AZ: 4 Ks- 45 Js 3/13- 9/15)

Vor dem Landgericht Detmold muss sich ein 94-jähriger ehemaliger SS-Mann verantworten, der im KZ Auschwitz als Wachmann eingesetzt war. Die Staatsanwaltschaft Dortmund wirft dem Mann aus dem lippischen Lage Beihilfe zum Mord in mindestens 170.000 Fällen vor.

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