Flüchtlinge in Türkei: „Natürlich wird auf uns geschossen“


Themenbild: Soldaten an der türkisch-syrischen Grenze / Bild: Reuers (Osman Orsal)
Immer wieder berichten Menschenrechtsorganisationen davon, dass Flüchtlingen an der türkisch-syrischen Grenze der Tod droht.

Die Presse.com

„Natürlich wird auf uns geschossen“, sagt Ala Hooms. Die Syrerin ist im Jänner aus dem syrischen Raqqa in die südosttürkische Provinz Gaziantep geflüchtet – nachts. „Mein Mann und ich haben nur überlebt, weil die Dunkelheit uns geschützt hat“, schildert die 27-jährige Lehrerin. „Doch andere Flüchtlinge wurden von türkischen Grenzbeamten aus der Ferne erschossen“, sagt sie mit fester Stimme.

Überprüfen lassen sich die Aussagen der Frau nicht, die bei Verwandten in Gaziantep untergekommen ist, und darüber nachdenkt, wie ihr Leben weitergehen könnte. Doch immer wieder berichten Menschenrechtsorganisationen davon, dass Flüchtlingen an der türkisch-syrischen Grenze der Tod droht.

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