Kurienkardinal Müller erwartet von Piusbrüdern Ökumene-Bereitschaft


Gerhard L. Müller links im Bild
Gerhard L. Müller links im Bild
Präfekt der Glaubenskongregation: «Wenn man voll und ganz katholisch sein will, muss man den Papst und auch das Zweite Vatikanische Konzil anerkennen».

kath.net

Der Leiter der römischen Glaubenskongregation, Kardinal Gerhard Ludwig Müller, erwartet von der traditionalistischen Piusbruderschaft eine vorbehaltlose Anerkennung von Glaubensfreiheit als Menschenrecht und eine Verpflichtung zur Ökumene. «Wenn man voll und ganz katholisch sein will, muss man den Papst und auch das Zweite Vatikanische Konzil anerkennen», sagte Müller der in Freiburg erscheinenden «Herder Korrespondenz» (Juni). Er erwarte auch eine Anerkennung jener Konzilserklärungen, die sich mit diesen Themen befassen.
Müller hob hervor, man könne das II. Vatikanum nicht «als Konzil eines nur pastoralen Geredes» abtun, nur weil es keine verbindlichen Dogmen verabschiedet habe. Auch die Auferstehung Christi sei schließlich nicht im formellen Sinn ein Dogma, aber es gehöre zentral in das Glaubensbekenntnis. «Ich kann nicht das eine annehmen und das andere ablehnen», so Müller.

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