Ex-Muslimin Mina Ahadi über die AfD


Foto: brightsblog
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Ex-Muslimin Mina Ahadi: „Wenn man den Islam kritisiert, hat man Probleme mit den linken Intellektuellen“

Interview Michael Vosatka | derStandard.at

Das Treffen zwischen der islamophoben Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) und dem Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) in Berlin endete am Montag nach kurzer Zeit in einem programmierten Eklat.

Zentralrats-Chef Aiman Mazyek hatte AfD-Vorsitzende Frauke Petry zum Gespräch geladen, verbunden mit der Frage „Warum hassen Sie uns?“. Der Zentralrat forderte, dass die AfD den Satz, dass der Islam nicht zu Deutschland gehört, aus dem Parteiprogramm streicht. Die AfD wiederum stößt sich an der Gleichsetzung mit der NS-Ideologie durch den Zentralrat und forderte einen Widerruf.

Die AfD hatte zuletzt auch bei Mina Ahadi, der Vorsitzenden des religionsfreien Zentralrats der Ex-Muslime wegen eines Gesprächs angefragt. Ahadi erteilte Petry in einem offenen Brief eine Absage. Im Gespräch mit dem STANDARD erläutert sie ihre Gründe und spricht über Islamkritik und Multikulturalismus.

STANDARD: War das Treffen zwischen der AfD und dem Zentralrat der Muslime von vorneherein nur eine Show mit logischem Scheitern?

Mina Ahadi: Ich denke auch, dass sowohl der Zentralrat als auch die AfD einige Punkte vertreten, die nicht miteinander vereinbar sind. Der Satz im Parteiprogramm, dass der Islam nicht zu Deutschland gehört, ist eine Identitätsfrage für die AfD, es stehen die Standpunkte gegeneinander.

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Bild: quotenqueen.wordpress.com
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2 Comments

  1. Ramen. Der Islam gehört zu Europa, genau so wie das Christentum auch. Wir leisen eh seit 2000 Jahren schon unter diesem perversen Gott.

    Ramen.

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