Open Doors schadet der eigenen Sache


Durch Übertreibung und eine „Wir gegen die“-Mentalität macht sich die Organisation Open Doors unglaubwürdig. Das hilft niemandem – und es hilft auch nicht dabei, religiöse Konflikte in Flüchtlingsheimen zu lösen.

Von Hanno Terbuyken | evangelisch.de

Die Organisation Open Doors setzt sich für verfolgte Christen ein. Ihr aktueller Streit mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung erreicht aber genau das Gegenteil. Der Sorge um religiös motivierte Konflikte in deutschen Flüchtlingsheimen erweist die Organisation gerade einen Bärendienst.

Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung hatte der Open-Doors-Befragung zu Christenverfolgung in Flüchtlingsunterkünften, die die Organisation am 9. Mai veröffentlicht hatte, hinterher recherchiert. Die Autoren kamen zu dem Schluss: „Für die Behauptung aber, dass es sich bei solchen Übergriffen um systematische Christenverfolgung durch ein Kartell aus muslimischen Flüchtlingen und Wachleuten handelt, die politisch korrekte Behörden, Wohlfahrtsverbände und Kirchen gewähren lassen, ist ‚Open Doors‘ einen Beleg schuldig geblieben.“

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