Klöckner bei Katholikentag: «Es gibt kein Recht auf ein Kind»


Julia Klöckner (September 2015). Bild: wikimedia.org/CC-BY-SA 4.0

CDU-Vize sagt bei Katholikentag: Politik müsse bei dem Thema Grenzen setzen und werde deshalb für Reproduktionsmediziner immer ein Spielverderber sein.

kath.net

Die stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende Julia Klöckner warnt vor einer Überhöhung der Reproduktionsmedizin. «Es gibt kein Recht auf ein Kind, auch kein Recht auf ein gesundes Kind», sagte Klöckner am Donnerstag beim Katholkentag in Leipzig. Politik müsse bei dem Thema Grenzen setzen und werde deshalb für Reproduktionsmediziner immer ein Spielverderber sein.
Bei gesetzlichen Regelungen müsse es um das Gemeinwohl gehen, betonte Klöckner, die auch Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) ist. Dabei gelte es auch, die Belange derjenigen in den Blick zu nehmen, die ihr Dasein einer künstlichen Befruchtung verdankten und beispielsweise wissen wollten, wer ihre Eltern seien.

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