Was verbindet Rechtspopulisten und Katholiken?


Der Katholikentag diskutiert nicht mit, aber über die AfD. Die Kirche sieht sich auch selbst in der Verantwortung, rechtspopulistischen Parolen zu begegnen.

Von Mona Jaeger | Frankfurter Allgemeine

Wo ist Frauke Petry? Auf dem Podium natürlich nicht, denn der Veranstalter des Katholikentags, das Zentralkomitee der deutscher Katholiken (Zdk) haben sich auch am vierten Tag des kirchlichen Laientreffens an ihren Beschluss gehalten, über die AfD zu diskutieren, aber nicht mir. Aber Frauke Petry ist trotzdem da, Hundert Meter vom Podium in der Oper Leipzig entfernt sitzt sie im Übertragungswagen des Deutschlandfunks und nimmt das „Interview der Woche“ auf, das am Sonntag gesendet wird. Der Skurrilität dieser Situation ist sich Thomas Sternberg, Präsident des ZdK, durchaus bewusst. Aber er bleibt bei seiner Entscheidung: „Es war richtig, der AfD kein Podium zu geben. Ich werde Frau Petry nicht von meinen Ansichten überzeugen können und sie mich nicht von ihren.“

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