Bilderberg-Konferenz: Schäuble, von der Leyen und de Maizière nehmen Einladung an


Diesjähriger Tagungsort ist das Kempinski-Hotel Taschenbergpalais in Dresden. Bild: Heribert Pohl/CC-BY-2.0
Diesjähriger Tagungsort ist das Kempinski-Hotel Taschenbergpalais in Dresden. Bild: Heribert Pohl/CC-BY-2.0

Der Beginn der diesjährigen Bilderberg-Konferenz rückt näher (Bilderberg-Konferenz: Machtelite trifft sich in Dresden): Vom 9. bis zum 12. Juni kommen etwa 150 von den Veranstaltern als wichtig erachtete Personen in Dresden zusammen, um unter Ausschluss der Öffentlichkeit über zentrale gesellschaftliche und politische Themen zu reden (Bilderberg-Konferenz: Führungsspitze von CDU und SPD eingeladen). Dieses Mal mit dabei: Drei CDU-Minister der Bundesregierung.

Von Marcus Klöckner | TELEPOLIS

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen, Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble und voraussichtlich Bundesinnenminister Thomas de Maizière sollen die handverlesenen Einladungen des exklusiven Zirkels akzeptiert haben, wie die Sächsische Zeitung (SZ) am Wochenende berichtete. Der Ministerpräsident von Sachsen, Stanislaw Tillich, werde an einem gemeinsamen Abendessen mit „den Bilderbergern“ teilnehmen. Laut SZ haben die beiden SPD Politiker Sigmar Gabriel und Frank-Walter Steinmeier, aber auch Bundeskanzlerin Angela Merkel, die Einladung zur Teilnahme an der Konferenz abgesagt.

Derweil laufen die Sicherheitsvorkehrungen für die exklusive Zusammenkunft auf Hochtouren. Wie die SZ berichtet, wurden bisher 20 Protestkundgebungen angekündigt. Das Spektrum reiche von „der rechtsextremistischen NPD bis zum Kunst- und Sozialprojekt Lovestorm People“. Vergangene Woche hatte ein rechtes Bündnis Plakate an prominenten Stellen in Dresden angebracht, auf denen zu lesen war: „Kein Domizil für Bilderberger“.

Ein 30-köpfiger Stab der Polizei den Schutz des Elitezirkels (Bilderberg-Konferenz: „Das ist eine absolut vordemokratische Veranstaltung“). Der Eingangsbereich des Taschenberg Hotels, das die Bilderberg-Gruppe komplett gemietet hat, werde durch einen Sicherheitszaun abgegrenzt. Der Ort der Tagung gelte als „Sicherheitsbereich 1“, der Zutritt sei „für die Allgemeinheit verboten“, heißt es in der SZ unter Berufung auf den Dresdner Polizeidirektor und Einsatzleiter, René Demmler.

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