Claudia Roth: „Als ‚Fatima‘ bitte ich Sie darum“


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Themenbild. Foto: Wöhrl
Die Grünen-Politikerin besucht mit Zentralratschef Aiman Mazyek in Berlin eine Moschee. Es geht um das gemeinsame Feindbild AfD, doch anstatt Lösungen gibt es Floskeln und einen Mini-Wahlkampf.

Von Mareike Kürschner | DIE WELT

„Ihre Kinder können Sie oben abgeben. Die Veranstaltung findet auf Deutsch statt, für die Übersetzung ins Arabische gibt es bei den Damen dort hinten Kopfhörer. Und bitte schalten Sie die Handys aus.“ Mit diesen Worten eröffnet die junge Frau auf der Bühne der Dar-Assalam-Moschee in Berlin-Neukölln die Veranstaltung „Gemeinsam gegen Rassismus“.

Zur Diskussion eingeladen hat die Neuköllner Begegnungsstätte die Grünen-Abgeordnete Claudia Roth und den Vorsitzenden des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Aiman Mazyek.

Die weißen Plastikstühle im Gebetsraum der Moschee sind fast alle besetzt. Die meisten Besucher sind muslimische Gemeindemitglieder, aber auch ein paar Interessierte aus der Nachbarschaft haben hierher gefunden. Handzettel mit dem Aufdruck „Deine Stimme gegen die AfD“ werden durch die Reihen gereicht. Und nur darum geht es auch auf dem Podium: Gemeinsam gegen die AfD. Doch bei der Frage nach dem ‚Wie‘ bleiben die beiden Akteure Antworten schuldig.

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