Großbritannien nimmt Scharia-Gerichte unter die Lupe


Alle die gegen die Scharia sind, heben die Hand
Alle die gegen die Scharia sind, heben die Hand
Britische Regierung setzt unabhängiges Gremium ein, das prüft, ob das islamische Religionsrecht in England und Wales zur Diskriminierung von Frauen verwendet worden ist – In Großbritannien gibt es inzwischen ein Netz von Scharia-Gerichten

kath.net

Ein von der britischen Regierung eingesetztes unabhängiges Gremium soll prüfen, ob das islamische Religionsrecht in England und Wales zur Diskriminierung von Frauen verwendet worden ist. Das kündigte Innenministerin Theresa May an, wie britische Medien am Donnerstag berichteten. Einige Scharia-Gerichte hätten offenbar versucht, Zwangsheiraten zu legitimieren, sagte sie. Auch mögliche Nachteile für muslimische Frauen bei Scheidungen würden in den Blick genommen.
In Großbritannien gibt es inzwischen ein Netz von Scharia-Gerichten, die Streitigkeiten zwischen Muslimen klären. Einige sind als Justizorgane anerkannt und können etwa verbindliche Entscheidungen in unternehmensrechtlichen Fragen, Familienzwisten, bei häuslicher Gewalt oder Erbschaftsstreitigkeiten fällen. Andere Religionsgerichte bieten eher Mediation an.

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