IS ertränkt Menschen in Säure


Bild: nationalreview.com
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Nachdem mehrere prominente Kommandanten des IS ausgeschaltet worden sind, herrscht in den Reihen der Dschihadisten Paranoia. Die Terroristen wittern überall Spione. Dutzende Kämpfer und Zivilisten fallen der Maulwurf-Jagd zum Opfer.

stern.de

Es ist drei Monate her, dass eine US-amerikanische Drohne das Leben des Abu Hayjaa al-Tunsi auslöschte. Die Tötung des hochrangigen IS-Kommandanten löste in den Reihen der Dschihadisten offenbar eine panische Jagd nach Spionen aus. Denn die Terroristen glauben, dass Verräter in den eigenen Reihen, den streng geheim gehaltenen Aufenthaltsort des IS-Anführers an die Amerikaner verraten haben.

Dutzende Kämpfer sollen in den vergangenen Wochen der Spionen-Jagd zum Opfer gefallen sein, wie die britische Zeitung „Independent“ unter Berufung auf Aktivisten der syrischen Opposition, kurdische Miliz-Kommandeure, mehrere irakische Geheimdienstler und Informanten der irakische Regierung berichtet. Die Angst vor Maulwürfen grenze an Paranoia: Schon der Besitz eines Mobiltelefons könne Verdacht erregen. Mit demonstrativen Hinrichtungen setzt der IS offenbar auf den Abschreckungseffekt.

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