Jetzt werden sogar die Katholiken populistisch


Rainer Maria Woelki, Bild: wikimedia.org/CC BY-SA 3.0
Rainer Maria Woelki, Bild: wikimedia.org/CC BY-SA 3.0

Vor dem Kölner Dom wird ein Flüchtlingsboot aufgestellt, und der Bischof nennt Europas Grenzpolitik „infam“. Ich will keine Aufstachler, sondern ausgleichende Hirten, die das Wort Gottes verkünden.

Von Hildegard Stausberg | DIE WELT

Fronleichnam, dieser alte und traditionsreiche katholische Festtag aus dem späten Mittelalter, ist vorbei. Mit Prozessionen zu Land und – wie in Köln – auch zu Wasser ist er im Westen Deutschlands längst Teil des allgemeinen Brauchtums. Als verstörend habe ich es hingegen empfunden, in welcher Weise der Erzbischof von Köln, Rainer Woelki, dieses Fronleichnamsfest zu politisieren suchte.

Da ließ man öffentlichkeitswirksam und mit großem Aufwand ein mittelgroßes hölzernes Flüchtlingsboot aus Malta in die Domstadt karren, baute dies vor dem Südportal auf, um dort die traditionelle Fronleichnamsmesse zu zelebrieren.

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