Streit um Ramadan war Grund für Großbrand in Flüchtlingsunterkunft


Bild: HUFFPO Religion
Bild: HUFFPO Religion
Zwei Personen in U-Haft wegen dringendem Tatverdacht – Vorsitzender des DRK Düsseldorf fordert Abschiebung der Brandstifter

kath.net

Gegen zwei dringend tatverdächtige nordafrikanische Bewohner der in einem Großbrand zerstörten Flüchtlingsunterkunft wurde Haftbefehl erlassen. Dies teilte die Polizei Düsseldorf mit, wie der WDR berichtete. Die beiden 26-Jährigen kamen in Untersuchungshaft, gegen sie wird wegen Verdacht auf schwere Brandstiftung ermittelt. Als Tatmotiv gab die Polizei Unzufriedenheit an. Am Dienstag brannte die 6.000 Quadratmeter große Flüchtlingsunterkunft komplett aus. Die anwesenden etwa 130 Männer konnten sich vor dem Feuer retten, das sich schnell ausbreitete. 28 Flüchtlinge erlitten Rauchvergiftungen, ein Feuerwehrmann und ein Helfer wurden leicht verletzt. Der Sachschaden wird auf 10 Millionen Euro geschätzt.
Zuvor habe es unter den Bewohnern der Flüchtlingsunterkunft Streit über die Regeln des Fastenmonats Ramadan gegeben. Die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft wies auf Berichte von Mitarbeitern des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) hin, wonach es bei der mittäglichen Essensausgabe es zu den Auseinandersetzungen gekommen sei. Der WDR berichtete wörtlich: „Die Verdächtigen sind Muslime, die sich nach Erkenntnissen der Polizei nicht an den Fastenmonat Ramadan halten wollten, und sich über das aus ihrer Sicht zu dürftige Mittagessen beschwert hatten.“

weiterlesen