Burkini-Verbot: „Bei uns darf man nur gründlich geduscht ins Wasser“


Foto: picture-alliance/ dpa Zwei muslimische Schülerinnen in Burkinis mit ihrer Schwimmlehrerin am Beckenrand: „Wie kann man sich mit sowas vorher überhaupt duschen?“
Muslimischen Frauen ist im Hallenbad von Neutraubling (Bayern) der Burkini verboten. Badegäste hatten sich über eine Muslimin mit Schwimmanzug beschwert. Bürgermeister Kiechle erklärt das Verbot.

Von Christian Eckl | DIE WELT

Die Welt: Herr Bürgermeister, Ihre Entscheidung, dass muslimische Frauen nicht mehr im Burkini im Hallenbad von Neutraubling baden dürfen, sorgte für Aufsehen in ganz Deutschland. Wundert Sie das?

Heinz Kiechle: Also zunächst sind die Reaktionen, die ich aus ganz Deutschland bekomme und die mich persönlich erreichen, weit überwiegend positiv. Auf offener Straße, beim Einkauf oder beim Friseur höre ich, die Kunden fänden die Entscheidung richtig.

Meine Mitarbeiterinnen sagen mir, dass sogar Leute aus ganz Deutschland schreiben oder anrufen. Geschätzt gut 75 Prozent der Reaktionen sind positiv. Aber im Internet habe ich das kennengelernt, was man wohl einen Shitstorm nennt. Da wurde ich sogar als Rassist bezeichnet, das ist absurd.

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6 Comments

  1. Wenn ich das nächste mal jemand mit Burkini im Wasser sehe, werde ich nackt baden. Als Pastafari ist mir Textilbaden verboten. Ich berufe mich dann auf die Religionsfreiheit.

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  2. man möge doch einfach mal im Trainingsanzug ins Hallenbad gehen –

    WAS HAT RELIGION ODER WAS ALS RELIGION DARGEBOTEN WIRD
    MIT RASSE/RASSISMUS ZU TUN?
    GRUß

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