Schlammschlacht bei Pegida geht weiter


Bild von der gestrigen Pegida-Demo. Twitter
Bild von einer Pegida-Demo. Twitter
Das ausgestoßene Pegida-Sternchen Tatjana Festerling rechnet öffentlich mit Lutz Bachmann ab und bietet einen Einblick in die undurchsichtigen Finanzen der Bewegung.

Von Katja Thorwarth, Daniel Dillmann | Frankfurter Rundschau

In Dresden geht in guter alter Tradition die deutsche Rechte aufeinander los. Man wetzt die Messer und bezichtigt sich gegenseitig der Lüge.

Noch bis vor kurzem schienen Pegida-Chef Lutz Bachmann und seine montägliche  Toprednerin Tatjana Festerling unzertrennlich, jetzt dringt ein Zerwürfnis an die Öffentlichkeit, dass Mitte April seinen Anfang nahm.

Nachdem sich Bachmann und der Festerling-Vertraute Edwin Wagensveld bereits öffentlich und verbal keilten, äußert sich nun Festerling selbst zum Streit.

Bachmann soll im Vorfeld des Pegida-Events Festerling Redeverbot erteilt haben, weil sie ihr Redemanuskript nicht rausrücken wollte. Festerling hingegen behauptet jetzt auf Facebook, die Themen der Rede vorab genannt zu haben. Bachmann habe sie mit den Worten „Wir haben genug Sprecher. Du hast deine Rede nicht eingereicht. Und wir wollen nicht, dass du über die Bilderberger sprichst“ abgekanzelt und ihr by the way noch ihren Pegida-Rauswurf mitgeteilt. Als „Pegida-Schädling“ habe sie den Sprecherwagen verlassen.

In einem ausführlich gestalteten Post listet Festerling alle Lügen auf, derer sie Bachmann bezichtigt. Insgesamt kommt sie auf sieben.

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