Erzbistum München hat ein Vermögen von 5,5 Milliarden Euro


Bild: tilly
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  • Das Erzbistum München hat sein Vermögen bewertet und ist auf fünfeinhalb Milliarden Euro gekommen – ein Spitzenwert in Deutschland.
  • Einen großen Teil der Summe hat die Kirche Stiftungen zugewiesen, die dem direkten Zugriff des Erzbistums entzogen sind und von unabhängigen Experten kontrolliert werden.

Von Christian Krügel, Jakob Wetzel | Süddeutsche.de

Das Erzbistum München und Freising hat am Montag erstmals sein Vermögen offengelegt und dabei eine Bilanzsumme von etwa 3,3 Milliarden Euro präsentiert. Hinzu kommen allerdings noch Vermögen von drei Stiftungen, die für die verschiedenen Aufgabengebiete des Erzbistums gegründet wurden. 1,3 Milliarden Euro übertrug das Erzbistum auf diese Stiftungen, zusätzlich zu deren bereits vorhandenen Vermögen.

So hat die Korbinian-Stiftung, die sich um die Seelsorge-Arbeit kümmern soll, nun ein Vermögen von 620 Millionen Euro. Die kirchliche Wohlfahrtspflege ist Aufgabe der Antonius-Stiftung, die 679,7 Millionen Euro hat. Die Bischof-Arbo-Stiftung, die sich der Bildungsarbeit widmet, ist mit 632,8 Millionen Euro ausgestattet. Hinzu kommen 236,6 Millionen Euro in der Emeritenanstalt, die für die Zahlung von Priesterpensionen zuständig ist. Der Erzbischöfliche Stuhl von Kardinal Reinhard Marx verfügt über 56,3 Millionen Euro.

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