Akademiker erkranken häufiger an Hirntumoren


Graphic courtesy of Vimeo, Human Brain Project
Graphic courtesy of Vimeo, Human Brain Project
Wer studiert hat, weist einer Studie zufolge ein höheres Risiko auf, an einem Hirntumor zu erkranken, als Menschen mit geringer formaler Bildung
 

derStandard.at

Bildung gilt gemeinhin als wesentlicher Faktor für einen gesunden Lebensstil. Umso überraschender ist das Ergebnis einer aktuellen Studie, die ein internationales Forscherteam am Dienstag im Fachblatt „Journal of Epidemiology“ veröffentlicht hat. Demnach erkranken Hochschulabsolventen häufiger an Gehirntumoren als Menschen mit geringer formaler Bildung.

Es handle sich um ein „überraschendes Ergebnis, das nicht einfach zu erklären ist“, sagt der Hauptautor der Studie, Amal Khanolkar vom Londoner Institute of Child Care. Die Wissenschafter fanden heraus, dass das Hirntumor-Risiko bei Menschen mit mindestens dreijähriger Universitätsbildung 19 Prozent über dem Risiko von Personen liegt, die bereits nach neun Jahren die Schule verlassen haben. Für Frauen weisen die Daten auf ein um 23 Prozent erhöhtes Risiko hin.

weiterlesen