Legal Highs: Jugendliche vor Kräutermischungen im Internet schützen


Bild: additudecreative.co.uk
Hinter „Beach Party“ und „Crazy Monkey“ verbergen sich keine harmlosen Aufputscher für ein leichtes Lebensgefühl, sondern gesundheitsgefährdende psychoaktive Drogen. Die Risiken von Badesalzen und Kräutermischungen werden im Netz oft verschwiegen.

evangelisch.de

Kinder und Jugendliche haben nach Einschätzung von Experten einen zu leichten Zugriff auf neue psychoaktive Stoffe, sogenannte Legal Highs, über das Internet. Die Webseiten seien sehr leicht aufzufinden und die Aufmachung auf junge Internetnutzer zugeschnitten, sagte die rheinland-pfälzische Jugendstaatssekretärin, Christiane Rohleder (Grüne), am Montag in Berlin. Dort wurde der mittlerweile 20. Jahresbericht von „jugendschutz.net“ vorgestellt. Die Organisation ist an die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) angebunden und kontrolliert das Internet regelmäßig auf Jugendschutzverstöße.

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Rohleder sagte, Legal Highs, besser bekannt als Badesalze oder Kräutermischungen, könnten im Netz als Alternativen zu verbotenen Substanzen wie Ecstasy erworben werden. Mit coolen, hippen Namen wie „Beach Party“, „Crazy Monkey“ oder „Unicorn Magic Dust“ würden sie als Partydrogen oder Problemlöser verherrlicht. Bei positiven Online-Bewertungen über ihre Wirkungen würden Käufern sogar Preisnachlässe geboten.

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