Bad Religion im Docks: Der ewige Aufstand gegen die Welt


Bad Religion

Bad Religion spielen seit ihrer Gründung 1980 in Los Angeles nur einen einzigen Song. Einen Song für den ewigen Aufstand. Einen Song als Stachel, als Votum gegen die Welt, wie sie ist.

Von Marc Peschke | MOPO

Entweder man mag die L.A.-Punks von Bad Religion oder man mag sie nicht. Doch zumindest das ist klar: Scheiben wie „Suffer“, „Against The Grain“, vor allem aber das Meisterwerk „No Control“ gehören bis heute zu den besten Punkrock-Alben ever. Vor drei Jahren erschien „True North“. Gitarrist Brett Gurewitz sagt: „Wir erinnerten uns an unsere eigentliche Mission: kurze, präzise Ausbrüche von Melodien und Gedanken.“

„True North“ klingt so wie immer: 16 Songs in 35 Minuten. Und genau deshalb rockt dieser eine Bad Religion-Song seit all den Jahren immer noch so frisch: weil die Welt nicht besser geworden ist – und ein Votum dagegen immer und immer wieder Sinn macht.