Micha Brumlik über die neue Rechte: Sich hier und da bei Heidegger bedienen


Micha Brumlik informiert in der Frankfurter Romanfabrik, inwiefern sich die Ideologen der neuen Rechten auf den Philosophen berufen.

Von Sylvia Staude | Frankfurter Rundschau

Das Bedürfnis nach praktikablen Argumenten gegen die und Umgangsformen mit den neuen Rechten scheint groß – denn wiederholt versuchten Zuhörer, dem Erziehungswissenschaftler und Publizisten Micha Brumlik Tipps für ein möglicherweise sich ereignendes Streitgespräch zu entlocken. Dem ging es aber an diesem Abend in der Frankfurter Romanfabrik eher darum, die Schnittmenge der neuen rechten Ideologen mit dem Philosophen Martin Heidegger und auch mit einigen linken Ansichten zu markieren. Kürzlich hatte Brumlik sich dieses Themas in den „Blättern für deutsche und internationale Politik“ angenommen, nun brachte er Zitate von, unter anderen, dem Russen Alexander Dugin, dem bei den österreichischen „Identitären“ aktiven Martin Sellner, dem Franzosen Renaud Camus, dem AfDler Marc Jongen mit.

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