Vom Riesenstern zur Gravitationswelle


LIGO/Aurore Simonnet/Sonoma State University
LIGO/Aurore Simonnet/Sonoma State University
Die erste Messung einer Gravitationswelle war ein Meilenstein der Physik. Forscher haben nun ihre Vorgeschichte rekonstruiert. Sie beginnt mit zwei gewaltigen Sternen.

Von Rainer Kayser | DER TAGESSPIEGEL

Im September empfingen zwei große Detektoranlagen in den USA erstmals Gravitationswellen aus dem fernen Kosmos. So bezeichnen Physiker minimale Stauchungen der Raumzeit, die Albert Einstein bereits vor hundert Jahren vorhergesagt hatte. Die erste Messung von Gravitationswellen gilt als Meilenstein in der Wissenschaft. Computersimulationen eines Forscherteams aus Polen und den USA zeigen jetzt, wie sich mit solchen Beobachtungen neue Erkenntnisse über die Entstehung und Entwicklung von Sternen im frühen Kosmos gewinnen lassen. Die Gravitationswellen stammen demnach von Schwarzen Löchern, die ursprünglich Riesensterne mit der 40- bis 100-fachen Masse unserer Sonne waren, schreiben die Autoren im Fachblatt „Nature“.

weiterlesen