Kurdische Gemeinde kritisiert Fasten bei Grundschülern


«Mit Kopftüchern verhüllte kleine Mädchen sind keine Seltenheit mehr, und die frühe Indoktrinierung zur Einhaltung der religiösen Pflichten daher nur die logische Konsequenz, die sich im Fastenmonat Ramadan besonders deutlich offenbart»

kath.net

Die Kurdische Gemeinde Deutschland sieht es kritisch, dass auch manche Grundschüler zwischen sechs und zehn Jahren im Ramadan fasten. «Mit Kopftüchern verhüllte kleine Mädchen sind keine Seltenheit mehr, und die frühe Indoktrinierung zur Einhaltung der religiösen Pflichten daher nur die logische Konsequenz, die sich im Fastenmonat Ramadan besonders deutlich offenbart», erklärte Generalsekretär Cahit Basar am Freitag in Gießen. Beim nächsten Treffen der Kultusministerkonferenz (KMK) mit Vertretern der Migrantenverbänden wolle die Kurdische Gemeinde das Thema ansprechen und für eine Regelung plädieren.
Die Pflicht zum Fasten setze erst mit der Pubertät ein, allerdings sei eine Entwicklung zu beobachten, «die vor allem kleine Kinder zu einer betont konservativ ausgelegten religiösen Grundhaltung erzieht», hieß es. Eltern und Islamverbände mit Moscheegemeinden müssten stärker in die Pflicht genommen werden, im Mittelpunkt müsse das Wohl des Kindes stehen.

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