Asteroiden auf Crashkurs


Aus der Bahn geschubst. Die Animation zeigt, wie eine Nasa-Sonde (DART) in den 170 Meter großen „Didymoon“ einschlägt. Eine…Abb.: ESA – ScienceOffice
Einschläge von Asteroiden können verheerenden Folgen haben. Forscher wollen gefährliche Objekte frühzeitig erkennen – und arbeiten an Verfahren, diese abzulenken.

Von Ralf Nestler | DER TAGESSPIEGEL

Es war ein Wunder: Am 15. Februar 2013 erreichte ein 20 Meter großes Objekt die Erde und explodierte über der russischen Millionenstadt Tscheljabinsk. 7000 Gebäude wurden beschädigt, viele Menschen verletzt, doch niemand getötet. Es hätte anders ausgehen können, wäre der Brocken nur etwas steiler herangeschossen und in geringerer Höhe zerfetzt worden – oder er hätte gar eingeschlagen.

Kosmische Treffer wurden lange als abstrakte Gefahr wahrgenommen. Man dachte an den Einschlag vor 66 Millionen Jahren, in dessen Folge die Dinosaurier ausstarben oder die Tunguska-Explosion in Sibirien im Jahr 1908. Tscheljabinsk hingegen machte die Gefahr spürbar. Asteroiden wurden zu einem ernsthaften Thema jenseits von Hollywood-Klamotten wie „Armageddon“.

weiterlesen

1 Comment

Kommentare sind geschlossen.