Humanisten feierten die Sonnenwende


Klaus Hofmann von der Isenburger Humanistischen Gemeinschaft. Bild: FNP
Die Humanistische Gemeinschaft Neu-Isenburg – vormals Freireligiöse Gemeinde – hatte ihre Mitglieder zur Sonnwendfeier in ihre Räume in der Ludwigstraße 68 eingeladen. Anlässlich der Umbenennung der Freireligiösen Landesgemeinschaft Hessen in „Freie Humanisten Hessen“ hatte auch die Gemeinde in Neu-Isenburg ihren Namen geändert.

Frankfurter Neue Presse

Diese Änderung hatte die ehemalige Neu-Isenburger Gemeindevorsteherin Ortrun Lenz, die auch Mitglied im Vorstand der Landesgemeinschaft war, mit angeregt. „Ich bete nichts und niemanden an, ich glaube an kein Leben nach dem Tode, empfinde mein Dasein als einmaliges Ereignis“, verwies Ortrun Lenz auf das störende „Freireligiös“ im Namen, das mit der Namensänderung nun wegfiel.

Während die Gemeinde zu ihrer Entstehungszeit in der Mitte des 19. Jahrhunderts eine „christliche Splittergruppe“ gewesen ist, verbindet sie heute nichts mehr mit dem Christentum. Doch noch immer ist der Gemeinschaft eine humanistische Orientierung wichtig. Hier geht es ihr in erster Linie um Toleranz, Kunst und Kultur, die einzigartige Diesseitigkeit des Lebens und den verantwortungsbewussten Umgang mit der Natur und den Mitlebewesen. Klaus Hofmann, Vorsteher der Humanistischen Gemeinschaft Neu-Isenburg und Vizepräsident der Landesgemeinschaft Hessen betonte: „Für uns steht dies mehr unter Weltanschauung als unter einer religiösen Ausrichtung.“

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