Weltkirchenrat dringt auf Ende der israelischen Besetzung


Schweden, Freiheit für Palästina, Bild: BB
Schweden, Freiheit für Palästina, Bild: BB
Der Weltkirchenrat will sich für eine gewaltfreie Beendigung der israelischen Besetzung der Palästinensergebiete starkmachen. Dabei könnten auch wirtschaftliche Mittel eingesetzt werden, erklärte der Zentralausschuss des ökumenischen Dachverbandes zum Ende seiner Sitzung in Trondheim.

evangelisch.de

Um einen dauerhaften Frieden zwischen Israelis und Palästinensern zu erreichen, müsse vor allem der Dialog gefördert werden. Der Zentralausschuss des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) erinnerte daran, dass sich 2017 der Beginn der Okkupation zum 50. Mal jähre. Eine internationale ökumenische Konferenz im Jahr 2017 solle sich für eine dauerhafte politische Lösung des Konflikts einsetzen. Auch sollten sich die Mitgliedskirchen für eine weitere Präsenz der Christen im Nahen Osten starkmachen.

Das Heilige Land sei die Wiege des Christentums, heißt es in der Erklärung. Ferner beschloss der Zentralausschuss, dass die Auslandsbischöfin der Evangelischen Kirche in Deutschland, Petra Bosse-Huber, Mitglied im Exekutivkomitee bleiben wird. Insgesamt seien elf neue Mitglieder in das Exekutivkomitee gewählt worden, das die strategische Ausrichtung und die Programmarbeit des ÖRK überwacht und das Budget verabschiedet. Die Amtszeit der insgesamt 24 Mitglieder dauert etwa vier Jahre.

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