USA nennen erstmals Zahl ziviler Opfer von Kampfdrohnen


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Zwischen „64 und 116“ unschuldige Menschen seien getötet worden. Passt das zum Anspruch, präzise Schläge gegen Terroristen auszuführen? Das ist zweifelhaft – genau wie die völkerrechtliche Legitimität.

Von Markus C. Schulte von Drach | Süddeutsche.de

Ob die gezielte Tötung von Menschen durch Drohnen militärisch sinnvoll und völkerrechtlich legitim ist, wird heftig diskutiert. Dass bei den Einsätzen auch immer wieder unbeteiligte Menschen getötet werden, heizt die Debatte weiter an.

Nun hat die US-Regierung eingeräumt, dass bei etwa 500 Drohnenangriffen seit 2009 in Pakistan, Libyen, Somalia und im Jemen bis zu 116 unschuldige Zivilisten getötet wurden. Dabei sind in den neuen Zahlen keine Drohnenopfer in Afghanistan, Syrien und dem Irak enthalten.

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1 Comment

  1. Believe it or not, there never has been a war where noncombatants came out unharmed. I don’t approve of killing innocent people, yet these „precision strikes“ are much preferable to WWII’s firebombing of Dresden and other German cities, V2 rockets over England, and the most devastating attack on humanity, the atomic bombings of Hiroshima and Nagasaki. I’m sure most of the casualties were innocent.

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