Flüchtlinge wollen mit Dom-Besetzung Bleiberecht erreichen


Regensburger Dom. Bild: wikimedia.org/PD
Mit einer Besetzung des Regensburger Doms wollen etwa 30 bis 40 Flüchtlinge aus Ländern des Balkan ihre Abschiebung verhindern. Das bestätigte ein Polizeisprecher – Bistum bemüht sich um humanitäre Hilfe

kath.net

Mit einer Besetzung des Regensburger Doms wollen etwa 30 bis 40 Flüchtlinge aus Ländern des Balkan ihre Abschiebung verhindern. Das bestätigte ein Polizeisprecher der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) am Dienstag. Der Protest soll so lange dauern, bis sie ein Bleiberecht in Deutschland bekommen, sagte ein Unterstützer, der namentlich nicht genannt werden will. Unter den Besetzern sollen auch Roma sein. Im Kurznachrichtendienst Twitter wird mittlerweile dazu aufgerufen, Isomatten an den Dom zu bringen. Außerdem soll es eine Solidaritätskundgebung vor dem Gotteshaus geben.
Das Bistum Regensburg erklärte, sich um humanitäre Hilfe und Versorgung für diese Menschen kümmern zu wollen. Dazu gehörten Schlafmöglichkeiten, Verpflegung, sanitäre Anlagen, und vor allem die Sorge für die vielen Kinder. Die dahinter stehende politische Frage sei jedoch von den politisch Verantwortlichen auf den entsprechenden Ebenen zu klären. Weiter heißt es in der Erklärung: «Alle sind eingeladen, für das Wohl dieser Menschen zu beten.»

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