Mystik kann interreligiösen Dialog fördern


Der interreligiöse Dialog kann nach Auffassung des Leipziger Theologen Peter Zimmerling durch eine alle Religionen verbindende Spiritualität gefördert werden.

evangelisch.de

Mystik könne dazu beitragen, „dass das interreligiöse Gespräch zu gegenseitigem Respekt, gegenseitiger Wertschätzung und gegenseitigem Wohlwollen im Zusammenleben der unterschiedlichen Religionen führt“, sagte der an der Theologischen Fakultät der Universität Leipzig Praktische Theologie lehrende Zimmerling am Donnerstag auf dem XII. Internationalen Bonhoeffer-Kongress in Basel, der noch bis Sonntag läuft.

Die Mystik stelle „ein Bollwerk gegen die Vereinnahmung und Funktionalisierung Gottes, des Menschen und der Natur dar“, fügte Zimmerling laut vorab verbreitetem Redetext hinzu: „Sie erinnert daran, dass Gott, Mensch und Welt durch den Menschen nie total beherrscht werden können.“ Vielleicht sei diese Konsequenz der Mystik angesichts des Vordringens des Fundamentalismus in Politik und Religion „gegenwärtig am wichtigsten“, sagte Zimmerling.

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