Familienministerium unterstützt Dachverband mit Verbindung zur radikalen Szene


Eine Frage der Auslegung: Radikale Islamisten ziehen aus dem Koran ihre extremistischen Ideologien. © Foto: dpa
Das Bundesfamilienministerium hat Ende 2015 den Deutsch-Islamischen Vereinsverband Rhein-Main (DIV) zum Partner im Bundesprogramm „Demokratie leben“ gemacht.
 

Von Florian Künemund | HNA

Zwei Unterorganisationen des Dachverbands weist der hessische Verfassungsschutz Verbindungen zur Muslimbruderschaft und damit der radikalen islamistischen Szene nach.

Das Pikante: Bei „Demokratie leben“ laufen Projekte, um islamistischen Extremismus zu bekämpfen. Mehrere Verfassungsschutzbehörden bewerten Ideologie und Ziele der Muslimbruderschaft als gefährdend für die freiheitlich-demokratische Ordnung in Deutschland. So plant die Bruderschaft beispielsweise die Errichtung eines weltweiten Gottesstaates – basierend auf den Lehren des Korans.

Aufklärungsarbeit 

„Demokratie leben“ ist ins Leben gerufen worden, um Gruppen und Initiativen zu unterstützen, die mit Jugendlichen zusammenarbeiten, bei denen ein Abdriften in den Extremismus droht. Häufig geht es um Aufklärungsarbeit hinsichtlich Radikalisierung, Islamismus, Salafismus und Antisemitismus.

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