Menschenrechte und Bibel-Fundi Bullshistic


DerverzweifelteJesus Muslimische Gesellschaften weisen Studien zufolge „keine besondere Gewaltneigung oder -anfälligkeit“ auf.

kath.net

Diese Ansicht vertrat der Professor für Friedensforschung und Internationale Politik, Andreas Hasenclever (Tübingen), am 8. Juli bei der Tagung der württembergischen Landessynode in Heilbronn. Wie er sagte, lässt die Vielfalt des Islams keinen eindeutigen Zusammenhang zwischen religiöser Überzeugung und erhöhter Gewaltbereitschaft erkennen. Der Terror von Gruppen im Vorderen Orient und Nordafrika hänge weniger mit der Religion, als mit patriarchalen Strukturen, politischer Radikalität und staatlicher Repression zusammen. Nach seinen Angaben waren 2014 fünf islamische Terrorgruppen für rund drei Viertel aller Anschläge verantwortlich. Dabei kamen rund 18.000 Menschen ums Leben. Religionen könnten zur Rechtfertigung von Gewalt und zur Mobilisation von Unterstützern herangezogen werden, so Hasenclever, „aber damit werden sie zu einer Ideologie unter vielen“. Der „militante Absolutheitsanspruch“ innerhalb einer Religion könne mit religiöser Bildung bekämpft werden. Wenn Religionen Distanz zu Gewalt und Politik wahrten, könnten sie eine „potente“ Friedenskraft sein und glaubwürdig Heil verheißen, so der Friedensforscher.

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