Bibelkritik und Antisemitismus


Theodor-Fritsch-Denkmal in Berlin am Bahnhof Zehlendorf-West, um 1935. © Ullstein
Der Fall des AfD-Politikers Wolfgang Gedeon erinnert an die Prozesse gegen den Judenfeind Theodor Fritsch
 

Von Hanna Liss | Jüdische Allgemeine

Der Streit in der AfD um den Politiker Wolfgang Gedeon und die Spaltung der Fraktion im Baden-Württembergischen Landtag erhitzt nach wie vor die Gemüter. Doch Gedeon ist bei Weitem nicht der Einzige, der alte Vorurteile unters Volk bringt.

So hat jüngst Horst Mahler einen Brief und ein Pamphlet verschickt, unter anderem auch an die Verfasserin dieses Artikels, in denen noch nicht einmal verhohlen und verstohlen antisemitische Anwürfe formuliert werden. In beiden Schreiben, einem Brief an Jörg Meuthen als Bundesvorsitzenden der AfD sowie einem Pamphlet mit dem Titel »Das Deutsche Volk ist berufen, die Menschheit von Satan zu befreien: Was tun?«, legt Mahler seine Weltsicht dar und warnt dabei vor dem »Jüdisch-Deutschen Krieg, der von den Juden geführt wird, um Jahwe das Leben zu retten«.

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