US-Bibel-Fundis: Alles soll so bleiben, wie es war


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Sie sind gegen die Moderne, gegen Abtreibung und gegen die Evolution. Aber für Waffen, Nation und Kultur. Die christlichen Fundamentalisten in den USA greifen massiv in den Wahlkampf ein. Das hat bei den Evangelikalen Tradition.

Von Arndt Peltner | Deutschlandradio Kultur

Radiosendung:
I think it’s important for us to realize, going back in our history. We were founded as a Judeo-Christian nation. This nation was built on the truth claims of the Judeo-Christian tradition, built on the laws of nature and nature’s god. And therefore I think as Americans, the only way we can properly view this thing is through the lense of scripture, use the same platform, the same truth-foundation that the founders used when they established the political experiment we call the United States.“

Die Sendung heißt „Focal Point“, Moderator ist Bryan Fischer, täglich ausgestrahlt auf dem christlich-konservativen Radionetzwerk „American Family Radio“. Die Programme von AFR werden in den USA über nahezu 200 Stationen im ganzen Land verbreitet. Fischer ist bekannt für seine radikale Sicht der Dinge. Und die ist gegen Abtreibung, Homosexualität, ein staatliches Gesundheitssystem und vor allem gegen Muslime. Seine Verbalattacken haben so weit geführt, dass „American Family Radio“ auf der Liste der Hassgruppen des „Southern Poverty Law Centers“ aufgeführt wurde. AFR musste sich von Fischer distanzieren, aber senden darf er weiter. So umschrieb Fischer Muslime als „Parasiten“, die einen „Dämon“ anbeteten.

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