Angeklagter räumt Streit mit Christen ein


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Der Angriff auf einen zum Christentum konvertierten Flüchtling hat am Donnerstag erneut das Hamburger Landgericht beschäftigt. Angeklagt wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung ist ein Asylbewerber aus Afghanistan. Mit einem Schlagstock soll er den Flüchtling aus dem Iran schwer verletzt haben.

NDR.de

Im Prozess am Donnerstag räumte der Angeklagte die Schlägerei ein. Anlass sei eine abfällige Bemerkung über den Propheten Mohammed und den Koran gewesen, sagte er vor der Jugendstrafkammer am Hamburger Landgericht. Er selbst habe sich aber nicht angegriffen gefühlt. „Ich bin kein religiöser Mensch“, habe noch nie gefastet, sagte der Angeklagte, der sein Alter mit 19 Jahren angab. Zu Beginn des ersten Prozesses hatte er den Angriff bestritten.

Anklage lautet auf versuchten Totschlag

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Asylbewerber versuchten Totschlag und gefährliche Körperverletzung vor. Er soll am 18. Oktober vergangenen Jahres den damals 24 Jahre alten Iraner mit einem Teleskop-Schlagstock angegriffen und schwer verletzt haben. Die Tat hatte nach Angaben der Staatsanwaltschaft einen religiösen Hintergrund. Der Afghane soll über den Übertritt des Iraners zum Christentum empört gewesen sein.

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