Kein Ende im Machtkampf zwischen Petry und Meuthen


Foto: dpa Geschäftsbeziehung: Frauke Petry und Jörg Meuthen vor der Sitzung des AfD-Bundesvorstands am Freitag in Berlin
Der Bundesvorstand findet keine Antwort auf die Frage, wer die AfD nach der Spaltung im Südwesten vertreten darf. Die Spitze zeigt die gleiche Machtlosigkeit wie beim Umgang mit dem Thema Pegida.

Von Matthias Kamann | DIE WELT

Im innerparteilichen Streit der AfD brachte der Freitag für die Partei ein gute und eine schlechte Nachricht. Die für die Partei gute: Im erbitterten Kampf zwischen den beiden Bundessprechern Frauke Petry und Jörg Meuthen kam es zu keiner weiteren öffentlichen Eskalation, nachdem sich um 10 Uhr morgens der 13-köpfige Bundesvorstand in Berlin zusammengesetzt hatte.

Die schlechte: Die Spitze hat keine Lösung für den Gegenstand des Machtkampfs gefunden, für die Spaltung der baden-württembergischen Landtagsfraktion. Beschlossen wurde auf der ersten Vorstandssitzung nach der Spaltung lediglich eine einstimmig verabschiedete Erklärung, wonach man „der Auffassung“ sei, „dass unsere Partei in Baden-Württemberg nur durch eine Landtagsfraktion repräsentiert werden kann“.

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