Woelki kritisiert Hartherzigkeit gegenüber Bettlern


Rainer Maria Woelki, Bild: wikimedia.org/CC BY-SA 3.0
Rainer Maria Woelki, Bild: wikimedia.org/CC BY-SA 3.0

Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki kritisiert Hartherzigkeit gegenüber Bettlern. Es sei nicht christlich, „armen Schluckern“ grundsätzlich nichts zu geben, weil sie möglicherweise mit dem Geld nur das nächste Besäufnis oder Drogen finanzieren, sagte der Erzbischof am Sonntag im Kölner domradio.

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Almosen gehörten im Christentum zu den sieben Werken der Barmherzigkeit. Auch Juden, Buddhisten und Muslime forderten zu milden Gaben für Bedürftige auf. „Wenn wir uns also das nächste Mal an einem armen Schlucker vorbeimogeln wollen, sollten wir unserem Gegenüber wenigstens in die Augen schauen und grüßen“, sagte Woelki. „Gut christlich aber ist es, wenn wir nicht nur unser Herz öffnen, sondern ihm auch eine milde Gabe in die Hand drücken.“