Keine Kündigung nach „Negerkuss“-Bestellung


„Schokokuss“ heißt die Leckerei. Foto: dpa
Ein langjähriger Mitarbeiter von Thomas Cook bestellt in der Kantine in Oberursel einen „Negerkuss“ bei einer aus Kamerun stammenden Frau. Das Reiseunternehmen entlässt den Mann fristlos – zu Unrecht, wie das Arbeitsgericht in Frankfurt urteilt.

Frankfurter Rundschau

Weil er in der Kantine einen «Negerkuss» bei einer aus Kamerun stammenden Frau bestellte, hat das Reiseunternehmen Thomas Cook einen langjährigen Mitarbeiter fristlos entlassen. Zu Unrecht, wie das Arbeitsgericht Frankfurt nach Mitteilung vom Dienstag entschied. Das Vorgehen des Arbeitgebers sei unverhältnismäßig. Über den Fall hatte zuvor die «Bild»-Zeitung berichtet. Die Süßigkeit mit einer Waffel und einem Schokoüberzug ist besser unter dem Namen Schokokuss bekannt.

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