Schwerer Anschlag auf Kurden im Nordosten Syriens


Kurdische Einheiten gelten als die effizientesten Kämpfer gegen die Terrormiliz IS. Deshalb gehören sie zu den Zielen der Extremisten. Nun holte der IS zum Vergeltungsschlag aus: Der Anschlag zählt zu einem der schwersten seit Monaten in Syrien.

evangelisch.de

Bei einem der schwersten Anschläge in Syrien seit Monaten hat die Terrormiliz IS nach Krankenhausangaben mindestens 56 Menschen in kurdisch kontrollierten Gebieten getötet. Die Explosionen in der nordöstlichen Stadt Kamischli auf eine Justizbehörde und ein Sicherheitsgebäude seien eine Antwort auf den Kampf der Kurden gegen die Dschihadisten, teilte der IS in einer Botschaft im Internet mit. Mehr als 160 Menschen seien verletzt worden, sagte der Direktor des Nationalen Krankenhauses in Kamischli, Omar al-Akub, der Deutschen Presse-Agentur. Viele Personen lägen aber noch unter Trümmern begraben.

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