Gewalt gegen Christen und Muslime in Indien nimmt zu


Massiv beanstandete Unterhose mit Ganesha-Abbildung (Foto: spreadshirt.de)
Massiv beanstandete Unterhose mit Ganesha-Abbildung (Foto: spreadshirt.de)
Gewalt, Entführungen, Schikanen: In Indien nimmt die Gewalt fundmentalistischer Hindus gegen Christen und Muslime zu. Besonders seit dem Amtsantritt des rechtskonservativen Premierministers Modi hat sich die Lage für religiöse Minderheiten in dem Land verschärft.
 

evangelisch.de

Ein weiterer Fall von Christenverfolgung schlägt in Indien Wellen: Laut indischen Medienberichten wurden vor einigen Tagen Christen in Rewa im Bundesstaat Madhya Pradesh von radikal-fundmentalistischen Hindus angegriffen. Zudem ist der Pastor einer unabhängigen protestantischen Gemeinde entführt worden, wie unter anderem die indische Tageszeitung „Hindustan Times“ berichtete.

Die Entführer hätten Pastor Ram Pal Kori mit einem Messer an der Kehle gezwungen, hinduistische Gebete zu rezitieren und Hindugötter zu preisen. Den Berichten zufolge konnte der Pastor von der Polizei zwar zunächst befreit werden. Nur wenige Stunden später seien Ram Pal Kori sowie einige Gemeindemitglieder von den selben Polizisten jedoch verhaftet worden. Der Vorwurf: Sie würden Hindus zum Christentum konvertieren. Ein Sprecher der Oppositionspartei Janta Dal United bezeichnete gegenüber Medien die Verhaftung der Christen als eine „Verschwörung von Hinduaktivisten und der Polizei“.

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