Razzien in Hildesheimer Salafistenszene


Polizeieinsatz in Hildesheim (Foto: dpa)
  • 400 Polizisten haben eine Moschee und acht Wohnungen in Hildesheim durchsucht.
  • In den Räumen des Moschee-Vereins sollen Prediger unter anderem zur Ausreise in die Kampfgebiete des „Islamischen Staats“ aufgerufen haben.
  • Auch der „Hass gegen Ungläubige“ werde dort gefördert, heißt es in einer Mitteilung des Innenministeriums.

Süddeutsche.de

Die Polizei ist gegen die Salafistenszene in Niedersachsen vorgegangen. Am Mittwochabend durchsuchten etwa 400 Einsatzkräfte Räume des Deutschsprachigen Islamkreises (DIK) in Hildesheim. Zugleich seien auch die Wohnungen von acht Vorstandsmitgliedern des Vereins durchsucht worden, teilte das Innenministerium mit.

„Der DIK in Hildesheim ist ein bundesweiter Hotspot der radikalen Salafistenszene“, sagte Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius. „Nach Monaten der Vorbereitung sind wir mit den heute durchgeführten Durchsuchungen einen wichtigen Schritt zum Verbot des Vereins gegangen.“

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