Spock und Hegel: „Philosophie in Star Trek“ von Jenaer Professor veröffentlicht


Spielzeugmodell des Raumschiffes Enterprise vor einem Bildnis des Philosophen Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770-1831). Foto: Jan-Peter Kasper/FSU
Ein Philosoph der Universität Jena hat ein Buch zur „Philosophie in Star Trek“ veröffentlicht. Gemeinsam mit seiner Tochter spürt er dabei den Parallelen zwischen Star Trek und den Theorien berühmter Denker nach.

Thüringer Allgemeine

Zu vergeistigt, zu intellektuell – mit diesem Urteil lehnte der Fernsehsender NBC die Pilotfolge „Der Käfig“ der Serie „Star Trek“ 1965 ab. Erst nach einigen Veränderungen konnte das Raumschiff USS Enterprise ein Jahr später seinen Siegeszug durch die Popkultur antreten. Doch trotz der Zugeständnisse, die Grundidee änderte der Erfinder der Serie Gene Roddenberry nicht. Seine philosophischen, ethischen und politischen Ideen wollte der Amerikaner unterhaltsam verpackt den Zuschauern vermitteln, der Gesellschaft den Spiegel vorhalten und ihnen eine erstrebenswerte Utopie geben. Dank dieser Dimensionen ist Star Trek bis heute erfolgreich und so viel mehr als nur eine Fernsehserie.

Die Besatzung veranschaulicht die Idee des Universalismus

Zum 50. Jubiläum beschäftigt sich der Philosoph Prof. Dr. Klaus Vieweg von der Friedrich-Schiller-Universität Jena in seinem neuen Buch „Die Philosophie in Star Trek“ mit dieser Metaebene, auf der sich die Enterprise bewegt. Gemeinsam mit seiner Tochter, der Illustratorin Olivia Vieweg, spürt er dabei den Parallelen zwischen dem Star-Trek-Universum und den Theorien berühmter Denker nach.

Das Cover des Buchs „Die Philosophie in Star Trek“ Foto: Vieweg

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