Erdogan droht Italien wegen Geldwäsche-Ermittlungen gegen seinen Sohn


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Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat sich über die Ermittlungen wegen Geldwäsche verärgert gezeigt, die in Italien gegen seinen Sohn Bilal laufen.

derStandard.at

„Die Ermittlungen gegen meinen Sohn in Bologna könnten unsere Beziehungen zu Italien gefährden, das sich eher um die Mafia kümmern sollte“, so Erdogan im Interview mit dem TV-Kanal RAI News 24 am Dienstag.

Ein Untersuchungsrichter in der norditalienischen Stadt Bologna hatte vor zwei Wochen der Forderung der Staatsanwaltschaft nach einer Verlängerung der Ermittlungen gegen Bilal Erdogan entsprochen. Die Staatsanwaltschaft begründete ihre Forderung mit der Tatsache, dass ein Teil der Untersuchung im Ausland geführt werden müsse, was längere Zeit beanspruche. Erdogan Junior, der an der Johns-Hopkins-Universität in Bologna ein Doktorat macht, das er aber 2007 unterbrochen hatte, soll illegal beträchtliche Summen aus seiner Heimat nach Italien eingeführt haben.

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