Polen: Nach Papstbesuch keine geänderte Flüchtlingspolitik


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Auch nach dem Besuch von Papst Franziskus sieht Polens Regierung keinen Anlass zur Änderung ihrer Flüchtlingspolitik.

kath.net

Auch nach dem Besuch von Papst Franziskus sieht Polens Regierung keinen Anlass zur Änderung ihrer Flüchtlingspolitik. Das Migrationsproblem müsse außerhalb der Europäischen Union gelöst werden, sagte Ministerpräsidentin Beata Szydlo am späten Sonntagabend in Krakau. Bei einer Pressekonferenz zum Abschluss des 31. Weltjugendtages rief sie zugleich dazu auf, die Äußerungen des Papstes bei seinem fünftägigen Aufenthalt nun zu analysieren. Wie die Spitzenvertreter der katholischen Kirche in Polen wertete sie die Visite als «großes historisches Ereignis».
Vor Repräsentanten von Politik und Gesellschaft Polens forderte Franziskus am Mittwoch «Solidarität gegenüber denen, die ihrer Grundrechte beraubt sind, darunter des Rechtes, in Freiheit und Sicherheit den eigenen Glauben zu bekennen». Szydlo betonte, ihre Regierung engagiere sich bereits sehr stark für Menschen, die Hilfe bräuchten, unter anderem im Mittleren Osten, und werde die humanitäre Hilfe im kommenden Jahr noch verstärken.

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