EKD-Ratsvorsitzender: Religion hilft bei ethischer Orientierung – Gotteswahn


Darum geht es in allen Religionen. Bild: AAA
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Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, hat den Beitrag der Religionen für die Gesellschaft betont.

evangelisch.de

Menschen seien auf gemeinsame ethische Grundorientierungen angewiesen, „die so etwas wie die Seele einer Gesellschaft ausmachen“, heißt es in einem Beitrag von Bedford-Strohm für die Hamburger Wochenzeitung „Die Zeit“: „Dass Religion dabei eine wichtige Rolle spielt, liegt auf der Hand. Sie erreicht nicht nur den Verstand, sondern auch die Seele.“ Religionsunterricht an Schulen und öffentlich finanzierte Lehrstühle für christliche, jüdische und islamische Theologie seien daher wichtig für ein friedliches Zusammenleben.

„Dass Terroristen sich auf Gott berufen, verstärkt die Skepsis gegenüber der Religion“, schreibt Bedford-Strohm, der auch bayerischer Landesbischof ist. Dies sei aber ein Argument mehr, Religion in die Öffentlichkeit zu holen und zur Debatte zu stellen. Zugleich warnt der EKD-Chef: „Dass fundamentalistische Formen von Tradition keine öffentliche Finanzierung verdienen, versteht sich von selbst. Denn sie stärken nicht den übergreifenden Konsens, sondern sie sabotieren ihn.“

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