Rheinmetall möchte für Erdogan Panzer bauen


Leopard 2A5 _3, Bild: BB
Leopard 2A5 _3, Bild: BB
Bis 2013 hat die Türkei viele alte deutsche Panzer übernommen. Doch das Land verlangt nach moderner Ausrüstung. Davon will Rheinmetall profitieren und beteiligt sich an einer neuen Rüstungsfirma.

Von Gerhard Hegmann | DIE WELT

Die deutsche Rüstungsindustrie macht sich anscheinend keine Sorgen über den politischen Kurs des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan. Im Gegenteil: Es winkt sogar neues Geschäft. So beteiligt sich nach Recherchen der „Welt“ der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall an einer neuen deutsch-malaysisch-türkischen Gemeinschaftsfirma mit Sitz in der Türkei. Die Firma soll sich auf den Bau und die Vermarktung gepanzerter Fahrzeuge auf Rädern oder Ketten konzentrieren.

Von türkischer Seite ist der große Lkw- und Bushersteller BMC beteiligt, der seit Jahren auch Militärfahrzeuge fertigt. Aus Malaysia ist die Rüstungsfirma Etika als Sprungbrett für den asiatischen Raum eingebunden.

Ein Rheinmetall-Sprecher bestätigte auf Anfrage der „Welt“ die Neugründung der Gemeinschaftsfirma. Aus Vertraulichkeitsgründen würden keine Detailangaben gemacht. Wie es in Branchenkreisen heißt, hält BMC die Mehrheit der Anteile. Es handele sich zunächst um eine Firmenhülle, die erst in den nächsten Jahren mit Leben erfüllt werden soll. Es sei also kein Kurzfristauftrag.

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