Wachsende Moscheegemeinden: Was wird der Staat noch finanzieren?


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Frankfurt will nun reagieren: Nachdem die islamischen Gemeinden in der Mainmetropole von einer zunehmenden Überlastung durch Flüchtlinge berichten, will die Stadt jetzt eingreifen.

Von Dennis Riehle | Richard Dawkins-Foundation

Wie das ZDF am 3. August 2016 berichtete, seien die Moscheen zu klein geworden für die zusätzlichen Asylsuchenden, oftmals mehrere hundert pro Gemeinde, die sich den Frankfurter Gemeinden anschließen wollten. Auch mit der Betreuung scheint man offenkundig an Grenzen gestoßen zu sein. Vielleicht auch damit, die Sicherheit ausreichend zu gewähren. Von der zuständigen Stabsstelle der Stadt hieß es deshalb, dass man keine Parallelstrukturen zulassen wolle. Man biete aber Weiterbildungen in Managementfragen und zur Hilfestellung im Umgang mit der Situation an, verlautbarte demnach.

Der Staat als Retter in der Not – das ist durchaus im Verständnis unseres demokratischen Rechtsstaates. Aber er fungiert eben nicht als Samariter für die Glaubensgemeinschaften. Sie beharren auf ihre Religionsfreiheit – und sind demnach auf der anderen Seite der Medaille für sich selbst verantwortlich. Schon an viel zu vielen Stellen greift die öffentliche Hand Kirchen unter die Arme, mittlerweile folgen immer öfter auch andere religiöse Ausrichtungen, die auf die Großzügigkeit der Allgemeinheit hoffen. Die Ausübung des Glaubens ist eine Privatsache. Damit bleibt es auch in der ausschließlichen Zuständigkeit des Trägers einer Gemeinschaft, für die entsprechende Infrastruktur dieses Unterfangens Sorge zu tragen.

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