„Washington Post“ beschönigt die Scharia


Alle die gegen die Scharia sind, heben die Hand
Alle die gegen die Scharia sind, heben die Hand
In den linken Medien, besonders bei der „Huffington Post“, wird weiterhin das Narrativ hochgehalten, laut dem der Islam für nichts Schlechtes verantwortlich ist. Oft heißt es, dass dies nur eine fehlerhafte Interpretation des Islams sei, die, wie im Falle des Islamischen Staats, zu schlimmen Dingen führt. Dies würde allerdings bedeuten, dass es eine „korrekte“ Lesart des Koran und der Hadithe gebe.

Von Jerry Coyne | Richard Dawkins-Foundation

Aber das ist verlogen. Denn wenn eine Religion Menschen dazu bringt, schlimme Dinge zu tun, die sie anderenfalls nicht getan hätten, dann kann man diese schlimmen Dinge der Religion anlasten. Ja klar, ich erkenne an, dass Religion manchmal nur eine praktische Ausrede für Leute ist, um ihre Feindseligkeiten, die sich aus anderen Gründen ergeben, auszulassen. Aber manche Entscheidungen, wie der Versuch, Kreationismus in den Schulen zu unterrichten, Abtreibungen zu verbieten und die Aussage einer Frau nur halb so schwer zu gewichten, wie die eines Mannes (fester Bestandteil der Scharia, der direkt aus dem Koran stammt), sind so eng mit der Religion verknüpft, dass man ein engstirniger Apoleget sein muss, um den Einfluss des Glaubens zu verneinen.

Aber diese Leugnerei steht nun mal auf der Tagesordnung, und wenn diese Verleugnung von der Linken stammt, dann bedeutet sie die Kollaboration mit Unterdrückung und Irrationalität. Die linke Washington Post hat gerade erst einen Artikel veröffentlicht, der auch gut zur Huffington Post passen würde, deren Religions-Sparte solch ein Beispiel für Schönfärberei des Islam ist, dass der Chefredakteur auch Reza Aslan sein könnte.

Der neue Aslan-eske Artikel „Fünf Mythen über die Scharia“ stammt von Asifa Quaraishi-Landes, einer Jura-Professorin an der Universität von Wisconsin, die sich auf den „Vergleich islamischen Rechts mit der US-Verfassung, mit einem Schwerpunkt auf moderne islamische Verfassungstheorie“ spezialisiert hat. Auf ihrer Website heißt es:

Derzeit arbeitet sie an „Eine neue Theorie des islamischen Konstitutionalismus: Nicht säkular. Nicht theokratisch. Nicht unmöglich.“ Dieses Projekt möchte einen neuen Rahmen für Verfassungen in mehrheitlich muslimischen Ländern schaffen, und dabei sowohl dem muslimischen Wunsch nach einer Scharia-basierten Regierung, als auch den säkularen Forderungen, dass ein nicht-theokratisches System nötig ist, um Menschen- und Bürgerrechte zu schützen, gerecht werden.

Viel Glück dabei, Dr. Quraishi-Landes. Angesichts des Widerspruchs zwischen Scharia und Menschenrechten dürfte das keine leichte Aufgabe werden.

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