Philippinen: Duterte duldet offenbar Todesschwadronen


Rodrigo Duterte: Brutaler Kampf gegen Kleinkriminelle. Foto: dpa
Der neue philippinische Präsident Rodrigo Duterte hat Drogendealern mehrmals öffentlich mit dem Tod gedroht. Er macht seine Ankündigungen offenbar wahr.
 

Frankfurter Rundschau

Der neue philippinische Präsident hatte schon im Wahlkampf Drogendealern mit dem Tod gedroht. Nun legt er nach. „Ihr Hurensöhne, ich bringe euch echt alle um“, sagte er am Freitag. „Wenn ihr Ämter bekleidet, Soldaten, Polizisten oder Bürgermeister seid, seid ihr als erstes dran.“ Duterte hatte ihm Wahlkampf unter anderem versprochen, die Kriminalität zu stoppen und wurde im Mai mit großer Mehrheit gewählt.

400 mutmaßliche Dealer getötet

Offenbar macht er seine Ankündigungen wahr: Seit seinem Amtsantritt Ende Juni sind mehr als 400 mutmaßliche Drogendealer getötet worden. Niemand wurde dafür zur Rechenschaft gezogen.

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