Ureinwohner im Regenwald atmen auf: Geplanter Mega-Staudamm fällt ins Wasser


Der Tapajós-Fluss im Herzen des Amazonas-Regenwalds – Hier sollte ein riesiger Staudamm gebaut werden. Foto: Jannes Stoppel / Greenpeace
Die brasilianische Umweltbehörde verhindert den Bau eines gigantischen Staudamms im Amazonasgebiet, der die Heimat des Munduruku-Stammes zerstört hätte.

Von Anica Beuerbach | greenpeace magazine

Während in Rio de Janeiro die Olympischen Spiele eröffnet werden, kann der indigene Stamm der Munduruku im Norden Brasiliens schon einen Sieg verbuchen: Das riesige Wasserkraftwerk am Tapajós, einem Nebenfluss des Amazonas, kann nicht gebaut werden. Die Umweltbehörde Ibama in der brasilianischen Hauptstadt Brasilia hat dem Betreiber Electrobrás die zum Bau nötige Lizenz verweigert. Das teilte die Umweltorganisation Greenpeace Brasilien mit, die sich zusammen mit den Ureinwohnern gegen das Projekt engagiert hatte.

Etwa 12.000 Mitglieder des Stammes der Munduruku leben in dem betroffenen Gebiet um den Tapajós-Fluss im brasilianischen Bundesstaat Pará. Der Staudamm São Luiz do Tapajós sollte 7,6 Kilometer lang werden und hätte eine Fläche eingenommen, die fast so groß wie New York gewesen wäre. Damit wären die Heimat der Munduruku und große Gebiete des artenreichen Regenwaldes zerstört worden.

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